Sexualtherapie

Sexualität verstehen, entlasten und neu gestalten

Sexualität ist ein wichtiger Teil unseres Lebens – und zugleich ein Bereich, in dem viele Menschen Unsicherheit, Druck oder Sprachlosigkeit erleben. In der Sexualtherapie begleite ich Sie dabei, einen offenen, respektvollen Umgang mit sexuellen Themen zu finden und neue, stimmige Wege zu entwickeln.


Mein Verständnis von Sexualtherapie

Sexualtherapie bedeutet für mich, Sexualität in ihrem gesamten Zusammenhang zu betrachten: körperlich, emotional, biografisch und relational. Schwierigkeiten werden nicht bewertet oder normiert, sondern als Ausdruck individueller Erfahrungen, Bedürfnisse und Beziehungsmuster verstanden.
Dazu gehört auch, dass Menschen sehr unterschiedliche Zugänge zu Sexualität haben – von starkem Interesse bis hin zu wenig oder keinem Bedürfnis nach sexueller Aktivität.
Ich arbeite wertschätzend, klar und ohne Tabus – in einem geschützten Rahmen, in dem alles angesprochen werden darf, nichts aber muss.


Mit welchen Themen Sie zu mir kommen können

Sexualtherapie richtet sich an Einzelpersonen und Paare, unter anderem bei:

  • Lustlosigkeit oder Lustunterschieden,
  • sexuellen Funktionsstörungen,
  • Scham, Schuldgefühlen oder innerem Druck,
  • Schwierigkeiten mit Nähe, Intimität oder Berührung,
  • belastenden sexuellen Erfahrungen oder Traumafolgen,
  • Fragen zu sexueller Identität oder Orientierung,
  • Konflikten rund um Sexualität in Beziehungen,
  • Themen in offenen oder nicht-monogamen Beziehungen,
  • als belastend erlebtem sexuellen Verhalten, z. B. im Zusammenhang mit Pornokonsum oder zwanghaftem Sexualverhalten,
  • selbstgefährdendem Sexualverhalten, z. B. Grenzüberschreitungen, fehlender Schutz, riskante Situationen.

Sie müssen Ihr Anliegen nicht klar benennen können – auch Unsicherheit oder ein diffuses Unwohlsein haben hier Platz.


Wie Sexualtherapie abläuft

In der Sexualtherapie arbeiten wir vor allem im Gespräch. Ziel ist es, Zusammenhänge zu verstehen, Sprache für bisher Unsagbares zu finden und neue Perspektiven zu eröffnen. Je nach Anliegen können Reflexionen, Informationen oder kleine Übungen Teil der Arbeit sein.

Es findet keine körperliche oder sexuelle Handlung im therapeutischen Setting statt.

Eine Sitzung dauert in der Regel 60 Minuten (Einzelpersonen) bzw. 90 Minuten (Paare).


Was Sexualtherapie unterstützen kann

Sexualtherapie kann Sie dabei unterstützen,

  • einen entspannteren Zugang zur eigenen Sexualität zu finden,
  • innere Blockaden oder belastende Muster zu verstehen,
  • Bedürfnisse klarer wahrzunehmen und zu kommunizieren,
  • Scham und Leistungsdruck zu reduzieren,
  • Sexualität wieder als lebendig und selbstbestimmt zu erleben.

Der Weg ist individuell – und darf sich in Ihrem Tempo entwickeln.

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